Marie Gamillschegg: Die preisgekrönte Autorin
Die Reise ins Austrian Cultural Forum New York beginnt bäuchlings auf dem Bett liegend und einer Spritze in den Popo. Was dann geschieht, ist eine Reise in ein unbekanntes Land mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Irgendwann werden sie zu Papier gebracht, fließen die Gedanken in einen neuen Roman ein. Früh hat Marie Gamillschegg zu schreiben begonnen, war bereits in der Volksschule Mitglied der Jugend-Literaturwerkstatt-Graz, studierte nach der Matura Transkulturelle Kommunikation mit den Sprachen Französisch und Russisch an der Karl-Franzens-Universität Graz und ging anschließend nach Berlin, um an der Freien Universität ein Masterstudium für Osteuropastudien zu absolvieren. Gleichzeitig arbeitete sie als Journalistin beim Standard, bei der Süddeutschen Zeitung und der Zeit. Genauer gesagt für die Jugendausgabe Zeit Campus. Schnell stellte sich der Erfolg ihres literarischen Schreibens ein. Sie nahm 2016 am 20. Klagenfurter Literaturkurs im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises teil und veröffentlichte ihre Literarische Arbeiten in den Zeitschriften manuskripte, Lichtungen und Edit. Mehrere Arbeiten wurden mit renommierten Buchpreisen ausgezeichnet. So zum Beispiel ihr Debütroman „Alles was glänzt“ mit dem Depütpreis des Österreichischen Buchpreises 2018 und für den aspekte-Literaturpreis nominiert. „Alles was glänzt“ sollte als Theaterproduktion aufgeführt werden und ihr Roman „Aufruhr der Meerestiere“ schaffte es 2022 auf den zweiten Platz der ORF-Bestenliste und wurde im August für den Deutschen Buchpreis nominiert. Inspiriert wurde Marie Gamillschegg für ihre Bücher auf ihren Reisen und Lesungen in den österreichischen Kulturforen. Nun wendet sie sich Mythen zu. Darum geht es in ihrem neuen Buch. Ein bisschen was verrät sie davon im „Kunst im Gespräch“.
©Marie Gamillschegg
In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden.
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