Sandeep Kumar: "Der Woody Allen von Wien"
Farbenfroh ist die Unterhaltung, dramatisch die Handlung. Darüber streut der Autor, Filmemacher, Schauspieler, Regisseur und Maler Sandeep Kumar einen Hauch Humor. 2010 begründete er mit seinem ersten Spielfilm „Kesariya Balamdas“ das Genre „Austro-Bollywood“. Seither hat er acht Filme gedreht. Sie spiegeln gesellschaftliche Aspekte wider; sei es die der Frauen in Indien oder jene der Zeitungskolporteure in Wien. Dafür hat Sandeep Kumar zahlreiche Preise erhalten. In seinem letzten Film „Happy“ mit Lilian Klebow, Roland Düringer und Sahidur Rhamanan thematisiert er eine besondere Beziehung zwischen Vater und Tochter. Obwohl die drohende Abschiebung des Vaters in naher Zukunft ansteht, versucht er, seiner Tochter ein normales Leben vorzutäuschen. Dieser Film wurde kürzlich beim österreichischen Filmpreis 2026 in den Kategorien bester Hauptdarsteller und beste Musik nominiert. Die Preisverleihung der höchsten Auszeichnung, die in Österreich für einen Film vergeben wird, ist im Juni 2026. In der Zwischenzeit stellt der „Vertreter des österreichischen Films in Indien“ seinen aktuellen Film fertig, der in New York gedreht wurde. Vielleicht schaut er bald wieder im österreichischen Kulturinstitut in New York vorbei. In jenem in New Delhi ist der Österreicher mit indischen Wurzeln bestens bekannt.
©Sandeep Kumar
In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden.
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