Elias Hirschl: Feuerwerker der Sprache
Mit Begeisterung wirbelt der Autor, Poetry-Slammer und Musiker Elias Hirschl Fakten und Visionen durcheinander. Sein Schreibstil beschränkt sich auf keine Technik. Für sein Feuerwerk an Geschichten verwendet er alle sich bietenden Möglichkeiten der Postmoderne und führt damit seine Leser mitunter in die Irre. Seine Satire „Salonfähig“ wurde jedoch von der Realität überholt und die „Slim-Fit-Politiker“ haben den Ingeborg Bachmann Publikumspreisträger berühmt gemacht. In seinem neuesten Buch „Schleifen“ hat sich Elias Hirsch mit der Sprachphilosophie des Wiener Kreises beschäftigt. Darin dreht sich alles um die Macht der Sprache. Grausam und großartig zugleich. Elias Hirschl ist ein Meister darin, die Trends und Stimmungen einer ganzen Epoche einzufangen und dabei eine neue Sprache zu kreieren. Provokativ, verirrend und produktiv mixt er Fiktion und Realität durcheinander. Nicht so im Buch „schreibART AUSTRIA“ der Auslandskultur. Hier erzählt der „Liebling der Linksintellektuellen“ begeistert seine Erfahrungen mit österreichischen Kulturforen auf seinen Lesereisen. Wahrheitsgemäß. Für unser „Kunst im Gespräch“ kommt er in Hose und Pullover. Manchmal tritt er im Kleid oder Rock auf. Er findet es praktisch. Mehr nicht. Oder ist es doch ein Statement des Autors, Bandleaders und früheren Meisters des Poetry-Slams der seit Jahren auf den Bühnen steht?
©Petra Weixelbraun
In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden.
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