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"Erinnerung im Dialog"

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Seit dem Ende des Nationalsozialismus sind etwas mehr als achtzig Jahre vergangen. Viele Jahre wurde über die Ermordung und Vertreibung jüdischer Österreicher und Österreicherinnen geschwiegen, ehe eine „Erinnerungskultur“ einsetzte. Im Frühjahr 2026 hat die Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Nationalfonds der Republik Österreich die Initiative „Erinnerung im Dialog“ ausgeschrieben. Historiker und HistorikerInnen können sich im Rahmen dieses Projekts für „Erinnerungsdialogresidencies“ bewerben, um mit sogenannten „Wiederösterreichern und Wiederösterreicherinnen“ in einen Dialog zu treten.
45.000 Menschen haben die Entscheidung des österreichischen Parlaments im Jahr 2019 angenommen, Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus, im Rahmen des § 58c StbG, die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft zu ermöglichen. Es ist dies ein wichtiger Baustein im steten Bemühen Österreichs, sich seiner Verantwortung im Zusammenhang mit der Vertreibung und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen zu stellen und ein klares Zeichen gegen das Vergessen, sowie ein würdiges Gedenken an die Opfer.
Die Sektionschefin der Auslandskultur im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Regina Rusz, Hanna Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich, und die langjährige ehemalige Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, in ihrer Eigenschaft als Sonderberaterin im Außenministerium erzählen Elisabeth J. Nöstlinger über diesen Weg der Erinnerungskultur.

Die Sektionschefin der Auslandskultur im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Regina Rusz, Hanna Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich, und die langjährige ehemalige Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, in ihrer Eigenschaft als Sonderberaterin im Außenministerium erzählen Elisabeth J. Nöstlinger über diese Wege der Erinnerungskultur.

© BMEIA/Auslandskultur
In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden.
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von und mit Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

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