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00:00:07: Wir haben das Bestimmte, das Dunkelste

00:00:10: und

00:00:11: das Gefährlichste.

00:00:12: Und das grausamste Werk

00:00:13: des

00:00:14: Zermars.".

00:00:15: Was der mittlerweile beurlaubte Intendante Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser hier ankündigte – ist der Schrei?

00:00:22: nach Freiheit.

00:00:24: Gabriele Carisso, die argentinische italienische Choreografin und Regisseurin hat die Oper von Georges Bissé auf der Bühne des großen Festspielhauses inszeniert.

00:00:34: Die Dokurenz ist sein Utopia-Orchester seinen Utopia Core den Bachcore Salzburg sowie den Salzburger Festspiele & Theater Kindercore dirigiert.

00:00:46: Gleich zu Beginn zeigt sich in welch toxischer Macho Welt das Stück angesiedelt karkt die Landschaft, dunkel das Bühnenbild, sadistisch manche Soldaten.

00:00:57: Gleich zu Beginn verprügeln sie einen Zivilisten, geben Straßenkindern grausamsten Schießunterricht, lehren sie aufeinander zu schießen.

00:01:10: Herzlich willkommen bei Wissensat dem Podcast der Wissenschaft und Kunstverein.

00:01:15: Heißen Sie diese Bittschulianne Nöstlinger Jonathan Tettelmann und Gabriele Carisso übersetzt von Susanne Watzek?

00:01:26: Gabriella Cariso kommt vom Tanz in Berlin, prägte sie die Tanztheater-Kompany Peeping Tom und das merkt man auch bei dieser Carmen.

00:01:43: Normalerweise, wenn man an Choreografie denkt und eine Tanzkompanie dann denkt man okay es gibt ein Ballett.

00:01:48: Es gibt eine formelle Choreographie.

00:01:50: Bei Peeping Tom arbeiten wir anders.

00:01:53: Wir arbeiten mit einer extremen Körperlichkeit.

00:01:56: Das heißt die Tänzer werden manchmal transformiert und sind dann mehr als nur ein menschlicher Körper.

00:02:03: Mir versuchen die Zustände Die Gemütszustände, die man auf der Bühne sieht noch zu verstärken.

00:02:09: zum Beispiel einen Tänzern dient der Ego für Don José.

00:02:14: gleichzeitig mit dem Sänger verkörpert er nach die Psychologie, der Rolle auf eine metaphorische Art und Weise.

00:02:27: Die ihm folgt auch Theodor Korenzis.

00:02:29: In einer Art von post-moderner polestilistischer Liesaut zumpt er gleichsam in die Partitur hinein, zum Team wo plötzlich Einzelstimmen aufs Theroiden ihre Muskeln spielen lassen – damit machen sie einen ungenierten Effekt!

00:02:45: Er zummt dorthin, wo sich Mini-Eruptionen ereignend deckt auf wohin die gefährliche faszinierende Lager strömt.

00:02:53: Es ist kein Abend der leichtfüßigen Elegance.

00:02:57: Diese Inszenierung zeigt das Schwerblötige, das Überbedeutsame von Carmen – einer Carmen die ein Weltenentwurf für eine emanzipierte Frau isst.

00:03:06: Asmik Grigoryan gibt diese Carmen Jonathan Tettelmann den Don José.

00:03:12: Fast allen Protagonisten führt Gabriele Cariso einen tänzerischen Schatten Ein Double!

00:03:19: Ein Echo hinzu.

00:03:28: Sie psychologisiert die Oper, fokussiert sich auf die toxische Männerwelt.

00:03:33: Lässt erstmals die Mutter von Dorn Jose diesen Soldaten auf Abwägen auftreten.

00:03:39: Etwas Blum lässt sie der alte Frau bei ihrem anstehenden Lebensende von Dunkelmännern nackt in ein Wasserbecken tunken und dieses mit einem Deckel verschließen.

00:03:50: Eine Szene, die sich mir nicht ganz erschließt.

00:03:52: vor allem befremdet mich die Nacktheit der alten Frau.

00:04:03: Lass mal Gregorian dipittiert als Kamen bei den Salzburger Festspielen, in dem Jahr im Jahr ist ein Befreiungsschlag.

00:04:22: Es ist eine finstere Oper die uns Gabriele Cariss so im großen Festspielhaus vor Augen führt.

00:04:28: Kackt das Bühnenbild!

00:04:29: Freie Figuren von jeder vollklaristischen Attitüte Aus.

00:04:33: Mikrigorian gibt die Karmen als erotischen Feuerkopf.

00:04:37: Die Naturfrau verteidigt ihre Freiheit mit Abtacken von springflutartiger Heftigkeit, ihr toxisches Gegenüber dämitückt sie mit höhnischen Tönen – bisweilen entstößt sich diese im Palando!

00:04:50: Was für eine Stimme?

00:04:52: Was für ein

00:04:53: Ball?!

00:04:53: Ihr gegenüber Jonathan Tettelmann.

00:04:56: bei Ihnen durchdringen einander die Sphären von Gesang, Physis und Aktion.

00:05:01: Manchmal wirkt das Piano-Destino aus etwas rauer und grobkörnig.

00:05:06: Lürisch passte sich aber Michaela, gesungen von Christina Mitarion an.

00:05:11: In der Blumenaree wagte ein Degrescendo auf dem hohen B Und seine helllichen Reserven mobilisierte er auch in Auge mit seinem rivalen Escamillo.

00:05:22: Ihnen gibt Davide Lutterno Jonathan Tettelmann

00:05:30: Termoil.

00:05:30: Das wir sehen ist einfach sein inneres Gefühlskaus und es ist, einfach Herz zu reißen das mit anzusehen wie aus einem guten Mann, einem guten Menschen das wird was er am Ende

00:05:44: isst.

00:05:45: Am Ende taucht Gabriella Caris so die Bühne in ein tiefes Abenteut.

00:05:49: der Chor Wird sie durch den Stich von Don Cosino schwer verletzt und nicht getötet?

00:06:04: Markus Hinterhäuser bei der Programmpräsentation vor seiner erzwungenen Beurlaubung.

00:06:10: Was man nicht besitzen kann, muss man zerstören!

00:06:13: Der Opernabends bleibt im Gedächtnis.

00:06:16: Lange klingen die Arien nach, lange bleiben die starken Bilder der Kartenbühnenlandschaft in Erinnerung.

00:06:22: Es ist eine Karmen fern jedweder folkloristischen Anleitung.

00:06:26: es ist eine karmen die die toxische Männerwelt anprangert und auf die Femizide weltweit hinweisen will.

00:06:34: Bis Ende Juli zählte man in Argentinien dem Heimatland Gabriela Carisos, ein hundred vierzig tödliche Opfer.

00:06:43: Patriachala Gewalt.

00:06:54: Carmen – In der Inszenierung von Gabriella Cariso mit Asmig Grigorian Jonathan Tettelmann In den Hauptrollen und Theodor Querenzis, mit seinem Utopia auch fester dem Bachchor Salzburg sowie den Salzburger Festspiele- und Theater Kinderchor ist bis zum Jahr XXI.

00:07:12: August XXVI im großen Festspielhaus in Salzburg zu sehen.

00:07:20: Lassen Sie sich das nicht entgehen!

00:07:22: Auf bald sagt Elisabeth Juliane Nöstlinger.

Über diesen Podcast

wissensART der Podcast, der Wissenschaft und Kunst vereint

von und mit Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

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